Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

willkommenpresseartikel → 2018
nachgeführt 2018-1-18 , 2018-1-15

Aus presse und internet

12. 1. 2018

neu : Typografische Tricks bedrohen die Sprache. Der Bund (), , s. 8, Meinungen, Sprachlupe
Französischen Amts­stellen hat der Premier­minister kurz nach dem Alarmruf der Akademie Formen wie «tou·te·s» für «alle» verboten. Der hier ver­wendete Mediopunkt (·) ist im Deutschen ein Kenn­zeichen der Leichten Sprache […]; als Mittel zum Gendern ist er mir erst selten begegnet. Gender­bewusste Schrei­berInnen, Korrektor_innen oder Leser*innen bevorzugen die soeben gezeigten Schreibweisen. […] Die korrekte Aus­sprache der Zeichen wäre erst noch zu erfinden. Auch in Öster­reich hat […] eine Amtsstelle solche Schreib­weisen abgelehnt: Die Volks­anwaltschaft, eine Art Ombuds­stelle, hat einer Be­anstandung recht gegeben. Es ging um «die Verwendung des Binnen-I und ähnlicher Formen als Beurteilungs­kriterium an Schulen und Pädagogi­schen Hochschulen, weil sie in den Rechtschreibe­regeln nicht vorgesehen sind.

10. 1. 2018

neu : Hautstrafende Körperlotion und Verkehrsfürungen: Ist fehlerfreies Schreiben wichtig? , , Region
Generell scheint sie immer mehr Menschen, besonders einigen, die in den sozialen Medien aktiv sind, eine offen­bar über­flüssige, weil zeit­raubende Äußerlich­keit zu sein: korrekte deutsche Recht­schreibung. Vor vielen Jahren war fast jede Schul­form dazu in der Lage, dem über­wiegenden Teil der Lern­willigen korrektes Schreiben bei­zubringen.

Vor vielen jahren, 1912, sah das Oskar Kosog anders: stichwort schreiben.

7. 1. 2018

neu Rechtschreib-Quiz: Kannst du diese Wörter richtig schreiben? , , kmpkt
In unserem Quiz stellen wir euch Wörter und Wort­verbindungen vor, die laut Duden ortho­grafisch offen­bar be­sonders tückisch sind.

3. 1. 2018

: Kommentar: Kein Gender mehr, bitte! , , Feuilleton, Forum
Über die letzten deutschen Rechtschreib­reformen kann niemand wirklich glücklich sein. Die Un­sicherheit über die richtige Schreib­weise hat nicht ab­genommen, sondern erheblich zu­genommen und die Gender­schreibweise, wie sie an Universitäten ver­pflichtend geworden ist, reicht oft ins Absurde. Der neue Duden „Richtig gendern! Wie Sie an­gemessen und ver­ständlich schreiben“ wird das Problem noch ver­schärfen, weil er neue Fakten schafft.