Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

nachgeführt 15. 10. 2012 , 27. 6. 2012

Aus presse und internet

31. 12. 2011

: Duden will neue Schreibreform. , , Kolumne
Die nächste Reform läuft demzufolge auf eine Verringerung der Doppelschreibweisen hinaus. […] Doch sogar die scheinbar einfache Verringerung der Variantenzahl birgt Zündstoff. Der Rechtschreibrat ist hier nämlich in eine Duden- und in eine Wahrig-Fraktion geteilt. […] Wie erwähnt, hatte die 2006er-Reform zahlreiche bewährte Schreibungen wieder zugelassen, die reformierten Schreibweisen allerdings daneben weitergelten lassen. Für rund 3.000 Wörter gibt es nun zwei mögliche Schreib­weisen. Dies nutzten Duden und Wahrig aus, um 2006 unterschiedliche und willkürliche Empfehlungen zu geben und sich ein sogenanntes Alleinstellungsmerkmal zu sichern. Während Duden dabei eher die reformierten Formen von 1996 bevorzugte („bei Weitem“), neigte Wahrig eher den traditionellen Schreibweisen zu („bei weitem“).

30. 12. 2011

Rechtschreibung mangelhaft? Rat kritisiert die Lehrer. , Samstag,
Zehetmair bezieht sich dabei auf einen Ländervergleich des Institutes zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen von 2009, bei dem 19,6 Prozent der Zehntklässler mit ihrer Rechtschreibung nicht die in den KMK-Standards formulierten Erwartungen erfüllte. […] Didaktisch an die jeweiligen Jahrgangsstufen angepasste Konzepte seien rar […]. Der Verband der Schulbuchverlage, VdS Bildungsmedien, zeigte sich über die Vorhaltungen irritiert. […] Zudem sitze der Verband doch selbst im Rat für deutsche Rechtschreibung – und dort sei eine solche Kritik nie aufgekommen.

25. 12. 2011

: Rückblende: Was geschah in Heesters Geburtsjahr? Frankfurter Rundschau Online (), , Newsticker
Januar 1903: Im Deutschen Reich, in Österreich-Ungarn und der Schweiz tritt eine einheitliche Rechtschreibreform in Kraft.
Das war aber «Heesters' Geburtsjahr».

22. 12. 2011

: Unsere Tochter soll kein "Inklusionskind" sein. Frankfurter Allgemeine Zeitung, , nr. 298, s. 32, Briefe an die Herausgeber
Ich habe oft den Eindruck, dass in der Bildungspolitik gearbeitet wird wie an einer Patchworkdecke. Ob Rechtschreibreform oder G8 - überall wird geflickt und genäht.

20. 12. 2011

neu : Die Meister der Blendung an der Macht. Neue Zürcher Zeitung (),
Immer dann, wenn er sich mit der Macht verbindet, wird der Dilettantismus zur Bedrohung. Aus den einfältigen Versagern werden professionelle Dilettanten. Und wo sie erfolgreich sind, hat die Gesellschaft am Ende auszubaden, was sie in ihrer Selbstüber­schätzung ahnungslos anrichten, gleich, ob sie als Banker die Einlagen ihrer Kunden verspielen, sich als Politiker mit einer Rechtschreib­reform am Kulturgut der Sprache vergreifen oder ob sie einen Rettungsschirm nach dem anderen aufspannen […].
: Über Rechtschreibung lässt sich sehr wohl streiten. Gymnasien haben Schüler, Eltern und Lehrer für Diktatwettbewerb "Frankfurt schreibt!" nominiert; Finale Ende Februar in der Musterschule. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main-Zeitung, , nr. 296, s. 37, Frankfurt
Als Mutter hat sich Friedrike Ochs nominieren lassen. Sie ist der Carl-Schurz-Schule durch ihre Tochter, die in die fünfte Klasse geht, verbunden, aber auch durch ihre Arbeit als Schulsekretärin. […] Und sie hat eine klare Meinung: "Ich hasse es, wenn etwas falsch geschrieben ist." Deshalb müssten die Regeln eindeutig sein. In dieser Hinsicht habe die Rechtschreibreform neue Probleme gebracht, zumal ihr nicht alle Verlage gefolgt seien. Trotz oder gerade wegen des Rechtschreibkompromisses von 2004, der maßgeblich für den Wettbewerb ist, gebe es für viele Wörter unterschiedliche Schreibweisen, etwa "Delfin" und "Delphin". Solche Unklarheiten erschwerten das Lernen, gerade für Kinder, meint Ochs.

14. 12. 2011

: Immer wieder Harry. Harry Rowohlt liest, schweift ab und singt in Göttingen. ,
Ansonsten gibt es den seit Jahren bewährten Mix aus Lesung und Abschweifung, wobei die Abschweifungen ganz klar die ‚Bringer‘ sind, während sich die nach Rowohlts eigener Aussage zum Teil „steinalten“ Kolumnen zu Gähnthemen wie etwa der Rechtschreibreform als ziemlich lau und nur mäßig witzig erweisen.
: „Sprache ist meine Leidenschaft.“ Interview mit dem Journalisten und Autoren Bastian Sick. (Münsterländische Volkszeitung), , Kultur
Gibt es einen besonders krassen Fall von „unschöner Ausdrucksweise“ […]? Sick: Die Unterscheidung zwischen großem „Sie“ und kleinem „sie“. Die gibt es immer noch, auch wenn viele glauben, dass sie mit der Rechtschreib­reform abgeschafft worden sei. Ein Beispiel aus dem Zoo. Da steht auf dem Schild am Leoparden­gehege: „Sehr verehrte Gäste, aufgrund Ihres hohen Alters ist unsere Leopardin leider verstorben.“ Jetzt steht man da als Rentner vor dem Gitter und schämt sich seines hohen Alters, das dazu geführt hat, dass die Leopardin tot ist.

10. 12. 2011

: Das innere Leben einer Sprache. Süddeutsche Zeitung (),
Es gibt auch Vorteile, wenn man eine Sprache erst im Erwachsenen­alter lernt. […] Wäre etwa der syrisch-stämmige und äußerst erfolg­reiche deutsche Autor Rafik Schami in Deutschland geboren und auf­gewachsen, hätte er sicherlich niemals sein besonderes Verhältnis zum "ß" entwickelt. Bei einem Interview nach der Rechtschreib­reform klagte der Geburts- und Gefühls-Damaszener, dass ihm das reformbedingte Ersetzen von "ß" durch "ss" seinen Lieblings­buchstaben raube, "einen Buch­staben mit Nase und Bauch". Eine Form- und Kurven­wahrnehmung, wie sie bei Muttersprachlern wohl kaum möglich wäre.

8. 12. 2011

: Zu: Nachlässiger Umgang mit Rechtschreibung. , , Sonderthemen, leserkommentar
Ich kann nicht glauben, daß "ungefähr zwanzig Prozent eines Jahrgangs der 15-Jährigen als Analphabeten gelten müssen", diese Zahl kommt mir viel zu groß vor.

7. 12. 2011

: Lasst die Schnörkel leben! Ein großes Missverständnis: Die Schreibschrift überfordert angeblich die Kinder und soll abgeschafft werden. Süddeutsche Zeitung (), , 67. jg., nr. 282, s. 11, Feuilleton
Verglichen mit den Leidenschaften, die vor einigen Jahren der Streit um die Rechtschreibreform in der allgemeinen Öffentlichkeit auslöste, ist es kaum mehr als ein hier und da aufkommendes Grummeln: der Streit um die neue "Grundschrift", die in Deutschland eingeführt werden soll, wenn es nach dem "Grundschulverband e. V." geht, der sie energisch als Befreiung der Abc-Schützen von der überflüssigen Pein des doppelten Schreibenlernens propagiert.

6. 12. 2011

: Im elektronischen Zeitalter angekommen. Kinderbücherei: An diesem Dienstag Wiedereröffnung; neu Ausweise nötig. (Nordwest Zeitung), , Aus der Region
Denn für die künftige Ausleihe sind neue Ausweise nötig, weiß Claudia Göpel, Leiterin der Gemeindebücherei Wiefelstede, zu der auch die Kinderbücherei gehört. […] „Wir haben die Gelegenheit genutzt und alles, was veraltet, noch in alter Schreibweise aus der Zeit vor der Rechtschreibreform oder einfach zerschlissen war, aus dem Bestand herauszunehmen“, berichtet Göpel von einer umfangreichen Bestandsaufnahme.
: Kampf um Präpositionen - wenn Worte die Welt bedeuten. , , Blogs, Klima-Blog
Während Politikerreden betont unverbindlich gehalten sind, sollte das bei Vertragstexten normalerweise anders sein - und dennoch: In der Zwischenzeit ist ein Gerangel um die Bedeutung von Worten ausgebrochen, genauer um die Bedeutung der Präposition "by". Es wird zwar hier keine neue Rechtschreibreform verhandelt, aber trotzdem ist um dieses Wörtchen jetzt ein heftiger Streit um seine Interpretation ausgebrochen. […] So steht in den Beschlüssen der letzten Klimakonferenz in Mexiko der Satz, dass die Industriestaaten "by" 2020 pro Jahr 100 Milliarden US-Doller locker machen […].

3. 12. 2011

: Zehetmairs Krokodilstränen. , , Kultur, Literarische Welt
Als bayerischer Kultusminister (1986 bis 1998), als Präsident der Kultusministerkonferenz und als Vorsitzender des Rechtschreibrats (2004 bis heute) ist Zehetmair einer der Hauptverantwortlichen für die mißlungene Rechtschreibreform und auch dafür, daß Beliebigkeit einzog und viele Menschen Rechtschreibung nicht mehr als wichtig erachten. Im Jahr 2004, als die Rechtschreibreform kurz vor dem endgültigen Aus stand, war es Zehetmair, der die Aufgabe übernahm, die Neuregelung durch eine erneute Reform zu retten. Herr Zehetmaier, Ihre jüngste Pressemitteilung zeigt es deutlich: Sie haben versagt.

1. 12. 2011

: grosses plädoyer für kleinschreibung. , , Blog, Werkstattgespräch
Bereits Konrad Duden, Namensgeber des bekannten Wörterbuchs […][,] forderte eine konsequente Kleinschreibung in der deutschen Sprache. Nach der letzten Recht­schreibe­reform in den 1990er-Jahren bleibt die Gross- und Kleinschreibung von Wörtern immer noch eine Knacknuss. In diesem Werkstattgespräch interviewt text.im.takt. Rolf Landolt, den Präsidenten des Schweizer “bunds für vereinfachte rechtschreibung”.
Rechtschreibung: Lehrer wehren sich gegen Zehetmairs Vorwürfe. Die Welt (welt.de), , s. 23, Feuilleton Kompakt (68 wörter)
Der Lehrerverband VBE weist die Kritik des Rats für deutsche Rechtschreibung an den Lehrern zurück. Wenn der Rat etwas verändern wolle, müsse er bei den Lehrplänen ansetzen, sagte Landeschef Gerhard Brand in Stuttgart.

30. 11. 2011

: Schreiben und Regeln. Die Welt (), , s. 23, Feuilleton, Kommentar
Die deutsche Rechtschreibung ist in verheerendem Zustand. Das sagt ausgerechnet Hans Zehetmair, seines Zeichens Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung und einer der Verantwortlichen für die Rechtschreibreform. […] Es wäre ehrlicher, das Scheitern einzugestehen und zurückzutreten.
Rechtschreibung ist so wichtig, wie die Gesellschaft es möchte. VBE weist Kritik an der Lehrerschaft zurück. , , Schule
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg weist die Kritik des Rats für deutsche Rechtschreibung (Mannheim) an den Lehrern in aller Deutlichkeit zurück. Korrektes Schreiben ist ordentlicher Bestandteil aller Bildungs­pläne, wird aber in der Realität stets nur so viel Gewicht haben, wie die Gesellschaft der Recht­schreibung de facto auch einräumt. […] Die Rechtschreibreform zur Jahrhundertwende (1998) ließ die Diskussion über den Wert richtigen Schreibens wieder aufflammen. […] Zurzeit sei die Rechtschreibung – insbesondere bei Kurznachrichten (SMS), in Chaträumen und Online-Foren – nicht einmal zweitrangig, sondern völlige Nebensache.
: Zu: Rechtschreibung ist so wichtig, wie die Gesellschaft es möchte. , , leserkommentar
Kein Wort über die Verwirrung, die durch drei größere und mehrere kleine Rechtschreib­reformen innerhalb von zehn Jahren hervorgerufen wurde. Der Ratsvorsitzende Zehetmair, als Kultus­minister selbst maßgebend an der Einführung und gnadenlosen Durchsetzung der seither so oft geänderten Reform­schreibung beteiligt, schiebt nach altbewährter Weise den Untergebenen die Ver­antwortung für das Scheitern des ganzen Unternehmens zu.

29. 11. 2011

: Ratsvorsitzender Zehetmair besorgt um deutsche Sprache – gemeinsame Anstrengung gefordert. , , Pressemitteilung
Der Rat für deutsche Rechtschreibung […] hat sich im Rahmen seines Beobachtungs­auftrages über den aktuellen Zustand der deutschen Recht­schreibung ausgetauscht. Dabei wurde deutlich, dass der Sprache und insbesondere ihrer Recht­schreibung hohe Bedeutung beigemessen, aber im Umgang mit ihr nachlässig verfahren wird. In dieser Haltung ist mit eine Ursache dafür zu sehen, dass ungefähr zwanzig Prozent eines Jahrgangs der 15-Jährigen als Analphabeten gelten müssen […]. Recht­schreibung muss eine stärkere Rolle in Schule und Lehrer­ausbildung einnehmen.

In der tat, nachlässigkeit ist weit verbreitet, z. b. wenn man von einem «aktuellen Zustand» spricht.

: Nachlässiger Umgang mit Rechtschreibung. , , Sonderthemen
Rechtschreibung müsse eine stärkere Rolle in Schule und Lehrerausbildung einnehmen, hat der Vorsitzende Rat für deutsche Rechtschreibung, Hans Zehetmair, jetzt gefordert.

24. 11. 2011

: Mehr Volksentscheide in Deutschland? (Deutsche Welle), , Politik & Gesellschaft
In früheren Volksentscheiden ging es um höchst unterschiedliche Fragen. Einige Beispiele: Soll es eine Gemeinschaftsschule geben, statt strikt getrennte Schulen für unterschiedliche Intelligenz­stufen? Soll eine zusätzliche Landebahn für den Flughafen gebaut werden? Soll es ein absolutes Rauchverbot ohne Ausnahme für alle öffentlichen Räume geben? Soll es ein anderes Müllbeseitigungs­konzept geben? Soll es einen schlankeren Staat geben? Soll es eine Rechtschreibreform geben? Sollen alle Kranken­häuser unserer Stadt wirklich privatisiert werden? Muß das Land die Kinderbetreuung ausbauen? Soll es ein Wahlpflichfach Religion an Schulen geben? Die thematische Palette von Volks­entscheidungen und Bürger­befragungen reicht also von Bauprojekten über Bildungs­fragen bis hin zu Entscheidungen der Lokalpolitik.

22. 11. 2011

: Komma da weg! , , Wirtschaft
"Liebe Grüße, Dein Peter" - Bekommen Sie auch immer häufiger Mails mit einem Komma nach der Grußformel? Das darf da nicht hin […]. Tausend Rechtschreib­reformen haben mich weich gekocht, und ich ging davon aus: Die 1001., die uns das Komma an dieser Stelle beschert haben musste, hatte ich wohl schlichtweg verschlafen. Oder? Schließlich ist dieses Satzzeichen an diesem Platz weltmännisch, denn in englisch­sprachigen Mails kommt es ja auch vor: "Best regards, Tom" […].

21. 11. 2011

: Volksabstimmung: Schicksalstage für Stuttgart 21. , , Deutschland
Am Sonntag stimmen die Baden-Württemberger über Stuttgart 21 ab. Im Moment haben die Bahnhofs-Befürworter die Mehrheit. Doch es wäre nicht das erste Mal, dass Wähler den Konzernen einen Strich durch die Rechnung machen. […] Ein Volks­entscheid auf Landesebene hat dies bislang allerdings nicht geschafft. Meist beschäftigten sich diese mit Bildung und demokratischen Strukturen - gegen die Rechtschreib­reform, für Religion als Pflichtfach oder für kleinere Parlamente.

20. 11. 2011

: Mensh, Schne ... mit Kafka gegen Rechtschreibung. Welt Online (), , Kultur, Literarische Welt
Mit 1850 Fehlern in einer – angeblich von der EU geförderten – Kafka-Ausgabe protestieren Bildungs-Guerilleros gegen das österreichische Schulsystem. […] Gezählte 1850 Fehler hat die Wiener Gruppe „The BirdBase“ eigens in Kafkas Roman hinein­montiert […]. Auf die miserable Bildungs­lage im Pisa-berüchtigten Österreich wollten die Guerilleros von „The BirdBase“ hinweisen, darauf, dass es den Lesern bald egal sein werde, ob die Orthografie stimmt, weil sie sie selbst gar nicht mehr beherrschen.

19. 11. 2011

: Kathrin Röggla als Stadtschreiberin. Frankfurter Allgemeine Zeitung, Rhein-Main-Zeitung, , nr. 270, s. 60, Wiesbaden, Rheingau-Taunus, Mainz
Die oft medienübergreifend und gerne mit ungewöhnlichen Schreibweisen - wie konsequenter Klein­schreibung - und Satz­techniken arbeitende Wahl-Berlinerin nutzt ihre Romane und Erzählungen für bisweilen harsche Zeitkritik […].

18. 11. 2011

neu : Den Fehlern auf der Spur. Von den Freuden und Leiden einer Korrektorin. Neue Fricktaler Zeitung, , s. 2, Freizeit & Unterhaltung
Brigitte Frey aus Kaiseraugst arbeitet als selbstständige Korrektorin für verschiedene Schweizer Verlage. […] «Die Prüfungen waren sehr schwer. Kaum hatte ich sie bestanden, kam die Rechtschreibe­reform, und ich musste vieles wieder neu lernen.»

12. 11. 2011

: Sabine Krome: "Sprachen regulieren sich selbst." , , News, Interviews
Schon das jahrelange Gerangel um die Rechtschreib­reform hat gezeigt, dass viele Deutsche schon "ihre" Ortho­grafie und erst recht ihre Sprache ganz stark als Identitäts- und Kultur­merkmal begreifen.

11. 11. 2011

: Grundschul-Volksbegehren gescheitert. (Märkische Oderzeitung), , Nachrichten
Gescheitert wie jetzt die Grundschul-Initiative sind 2009 das Volks­begehren gegen ein Rauchverbot und 1999 ein Volks­begehren gegen die Rechtschreib­reform.

4. 11. 2011

: Lunch 1: Körry. Mittelscharf und ohne Darm. NZZ Online (), , Schweiz
Die Curry-Wurst, in Deutschland fast schon ein Kulturgut, ist auch in Zürich angekommen. […] Gegen Ende der Langstrasse beim Limmat­platz beispielsweise […] gibt es seit gut einem Jahr das «Körry». Sein Name sieht wie ein Vorschlag für die nächste Orthographie­reform aus […].

1. 11. 2011

: Unterm Strich: Erz so weit Auge und Lippe reichen. Main-Post (), , Titelseite
Aber die zweite große Unart unseres Jahrhunderts, das Piercing, wirkt vor wie nach quicklebendig. […] Trotzdem gibt es zumindest eine gesell­schaftliche Gruppe, die es schafft, noch outer zu sein: Tattoo-Träger. Sie müssen sich bei jeder Rechtschreib­reform den Text neu stechen lassen.