Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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31. 7. 2012

Wer ist wer in der reformdiskussion? Institutionen, zitate, anmerkungen.

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Die Presse vertritt in Unabhängigkeit von den politischen Parteien bürgerlich-liberale Auffassungen auf einem gehobenen Niveau.


erscheinungsweise

täglich

auflage (verkauft, 2011)

74′032

gründung

3. 7. 1848


zitate

Die Presse, 6. 9. 1997

Die Rechtschreibreform wird von der "Presse" boykottiert. […] Wir lassen uns nicht vor­schreiben, wie wir zu schreiben haben.

Christian Seiler, Weltwoche, 18. 6. 1998

Tatsächlich suchte sich die «Presse» für ihre einzige «Dazu sagen wir nein»-Kampagne zwischen Proporz, Skandalen und Jörg Haider jenes Schlachtfeld aus, auf dem man nun wirklich gefahrlos mit der Muskete in die Luft ballern kann: die Rechtschreibreform.

Günter Traxler, Der Standard, 12. 9. 2000

Ihre Verluste dort [Universitätsabsolventen, Selbstständige, leitende Angestellte] sind näm­lich durchaus signifikant, bei Uni-Absolventen etwa sackte sie von 26,2 auf 21,4 Prozent ab. Ihr heroischer Kampf gegen die Rechtschreibreform, der ja vor allem dieses Lesersegment von der ungebrochenen Abendlandtauglichkeit des Blattes überzeugen sollte, hat sich fürs Erste als ein solcher gegen Windmühlen erwiesen.

A. Unterberger, Die Presse, 26. 2. 2003

Die neue "Presse" wird auch zu neuen Schreibweisen führen, die in wichtigen Teilen (nicht etwa bei den Beistrichregeln) die neue Rechtschreibung übernimmt.