Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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redaktion

dudenredaktion; leitung: Matthias Wermke


titel

Duden. Die deutsche Rechtschreibung.


reihe

Der Duden, 12 Bde.

band

1

auflage

22.


verlag

Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

ort

D-68003 Mannheim

datum

25. 8. 2000

isbn

3-411-04012-2

umfang, ausstattung

1152 seiten, gebunden


Die deutsche Rechtschreibung

Verlagstext

Das Standardwerk der Rechtschreibung auf der Grundlage der neuen amtlichen Regeln und mit dem aktuellen Wortschatz der deutschen Gegenwartssprache und allen wichtigen Neuwörtern der letzten Jahre. 120 000 Stichwörter mit über 500 000 Beispielen, Bedeutungserklärungen und Angaben zu Worttrennung, Aussprache, Grammatik und Etymologie. In 300 übersichtlichen Infokästen werden schwierige Zweifelsfälle anhand von Beispielen erklärt.

Außerdem enthält der neue Duden eine separate Gegenüberstellung alter und neuer Schreibungen und alle »Wörter des Jahres« seit 1977, Hinweise für die moderne Textverarbeitung und zur Textkorrektur und einen Sonderteil mit dem amtlichen Regeltext der neuen Rechtschreibung.

Den Abschnitt »Regeln für die Textverarbeitung« erhalten Sie für 2 Euro im Download-Shop. Sie sind im Zweifel über die übliche Form der Anführungszeichen, die korrekte Angabe des Datums oder die Schreibweise von Telefonnummern nach DIN 5008? Diese und viele andere Fragen können Sie damit zuverlässig klären.

Kundenrezensionen amazon.de

Auswahl; stand 8. 2004

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

1 von 5 Sternen

Überholt

12. Juni 2004. Rezensentin/Rezensent: siehe Reinhard Markner aus Berlin, Berlin Germany

Durch die jüngsten Beschlüsse der Kultusministerkonferenz zur Reform der Rechtschreibreform ist dieses Werk bereits wieder überholt. Wer sich für das kommende Update der Reform interessiert, muß auf die nächste Auflage warten. Wer eine bessere Rechtschreibung an den Tag legen will als die amtliche, sollte auf die Ausgabe von 1991 zurückgreifen. In der Anschaffung ist sie ohnehin günstiger.

32 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

1 von 5 Sternen

Leider unbrauchbar

18. Oktober 2002. Rezensentin/Rezensent: Theodor Ickler aus Spardorf Deutschland

Nachdem Duden längst die Marktführerschaft zurückgewonnen hat, gilt der Rechtschreibduden auch wieder als weithin verbindliches Referenzwerk in orthographischen Fragen. Er verdient daher eine etwas ausführlichere Betrachtung.
Die fatale Auflösung der Adjektive vom Typ besorgniserregend sollte nach dem Willen der Reformer schon 1997 rückgängig gemacht werden. Nach dem Veto der Kultusminister beschränkte sich die Kommission darauf, die geplanten, für "unumgänglich notwendig" erklärten Änderungen unterderhand, also ohne offiziellen Eingriff in den amtlichen Regeltext, in die Wörterbücher von Bertelsmann und Duden einzuschleusen. Den expliziten Widerspruch zur amtlichen Regelung nehmen sie in Kauf. So steht im amtlichen Wörterverzeichnis ganz eindeutig: Furcht [einflößen/einflößend]; so stand es dann auch im Duden von 1996, aber 2000 liest man "eine Furcht einflößende, auch furchteinflößende Vorstellun". Ebenso Furcht erregend/furchterregend - beides mit Hinweis auf die gesamthafte Steigerung. Hier einige dieser Revisionen:
Abscheu erregend/abscheuerregend
Achtung gebietend/achtunggebietend
Aufsehen erregend/aufsehenerregend
Besorgnis erregend/besorgniserregend
Ehrfurcht gebietend/ehrfurchtgebietend
Ekel erregend/ekelerregend
Epoche machend/epochemachend
Erfolg versprechend/erfolgversprechend
Erholung suchend/erholungsuchend
Furcht einflößend/furchteinflößend
Furcht erregend/furchterregend
Gefahr bringend/gefahrbringend
Wasser abweisend/wasserabweisend
weinbauend ist gestrichen
Welten umspannend ist gestrichen

(Einige andere Fälle wie mitleiderregend waren schon 1996 eingetragen - im Widerspruch zu § 36 der amtlichen Neuregelung.)
Der ganze Umfang der Änderungen würde sich zeigen, wenn man auch die nicht eigens aufgeführten, aber gewiß analogen Fälle berücksichtigte: Strom sparend, Besitz ergreifend usw. - Allerdings bleibt hier eine gewisse Unsicherheit, denn die Revision verfährt keineswegs konsequent. Einerseits sind nämlich Fälle wie nichts sagend bisher nicht geändert, obwohl gesamthafte Steigerung üblich ist: noch nichtssagender, besonders nichtssagend. Andererseits sind aber nicht nur gesamthaft steigerbare Adjektive wenigstens fakultativ wiederhergestellt, sondern auch solche, bei denen Steigerung kaum oder gar nicht in Betracht kommt; dies jedoch sehr unsystematisch, also noch nicht etwa eisenverarbeitend, funkensprühend, ölexportierend, wohl aber: epochemachend, erholungsuchend. "In vielen Fällen ist Getrennt- oder Zusammenschreibung möglich, vor allem dann, wenn die Betonung entweder nur auf 'wieder' oder sowohl auf 'wieder' als auch auf dem Verb oder Adjektiv liegen kann: die Firma wieder aufbauen, auch wiederaufbauen (...)" (S. 1074)
Die vorige Ausgabe wußte noch wie alle früheren, daß der normale Wortakzent von wiederaufbauen nicht auf wieder, sondern auf dem Zusatz liegt. Außerdem aber handelt es sich bei wieder aufbauen ("aufs neue aufbauen") und wiederaufbauen ("durch Aufbauen in den früheren Zustand bringen") um völlig verschiedene Ausdrücke, so daß die beiden Schreibweisen keinesfalls als orthographische Varianten angeführt und durch ein irreführendes "auch" verknüpft werden dürfen.
Bei den vielen Zusammensetzungen von Partizipien und Adjektiven mit hoch- sind zahlreiche Änderungen vorgenommen worden, die aber selten einleuchten und insgesamt eine große Unsicherheit der Reformer verraten. Neuerdings wiederzugelassen sind: hochbegabt (aber nur schwach begabt; immerhin gibt es jetzt wieder die Hochbegabtenförderung und nicht nur die Hoch-Begabten-Förderung), hoch gespannt (mit der schwer lernbaren Differenzierung hochgespannte Ströme, aber hoch gespannte Erwartungen), hochgesteckt (hochgesteckte Haare, aber hoch gesteckte Ziele), hochgewachsen. Daneben gibt es neue Getrenntschreibungen von Wörtern, die bisher angeblich zusammenzuschreiben waren, die aber der Duden von 1991 gar nicht enthielt: hoch angesehen, hoch dosiert, hoch motiviert, hoch spezialisiert.
Der Info-Kasten zu hoch ist von ungewöhnlicher Kompliziertheit. Dazu nur ein Beispiel: Es wird behauptet, Zusammenschreibung trete ein, wenn hoch rein intensivierend gebraucht wird: hochanständig (sehr anständig) usw. Ist dies aber nicht auch bei hochempfindlich der Fall? Doch gerade dies darf nur getrennt geschrieben werden! Bei den ebenfalls problematischen Partizipien mit wohl- sind folgende Änderungen vorgenommen worden: Die Getrenntschreibung wird fakultativ ausgedehnt auf wohl erzogen, wohl geformt, wohl gelitten, wohl genährt, wohl geraten, wohl proportioniert, wohl schmeckend (aber nur wohlriechend!). Umgekehrt wird fakultative Zusammenschreibung (wieder)eingeführt bei wohltemperiert. wohl vorbereitet ist neu eingefügt; es wurde bisher angeblich zusammengeschrieben, war aber im Duden von 1991 gar nicht enthalten. Dieser Teil der Neuregelung krankt daran, daß die Reformer mit dem Kriterium der Steigerbarkeit arbeiten und - in schlechter Dudentradition - fälschlicherweise annehmen, besser sei der Komparativ zu wohl, während es in Wirklichkeit der Komparativ zu gut ist. besser schmeckend gehört also zu gut schmeckend, während wohlschmeckend natürlich den Komparativ wohlschmeckender hat und daher ebenso zusammengeschrieben werden müßte wie wohlriechend, wo die Dudenredaktion sonderbarerweise anders verfährt. Daß all dies nicht so bleiben kann, liegt auf der Hand.
Obwohl, recht verstanden, auch nach der herkömmlichen Rechtschreibung Bindestriche fast nach Belieben gesetzt werden konnten, haben die Reformer viel Aufhebens davon gemacht, daß sie nun großzügiger verwendet werden dürfen. Der neue Duden zeigt überraschend viele obligatorische Bindestriche. Substantivierte Infinitive vom Typ das Außerachtlassen sind nicht mehr zulässig, es muß jetzt Außer-Acht-Lassen geschrieben werden. Daher auch "das Nicht-zustande-Kommen, auch Nicht-zu-Stande-Kommen" (bisher Nichtzustandekommen, so auch noch 1996). Zur Entzerrung der neuen Buchstabenhäufungen wird bekanntlich der Bindestrich vorgeschlagen, der in reformierten Texten zu so linkischen Gebilden wie Schnell-Lebigkeit führt. Der neue Duden führt an: Brenn-Nessel, Miss-Stand, Miss-Stimmung, Still-Legung, Stoff-Fetzen u. a. - lauter ungeschickte Versuche, aus einer selbstgeschaffenen Kalamität wieder herauszukommen.
Völlig neu und sehr überraschend ist die Großschreibung bei heute Früh. Die Kritik hatte darauf hingewiesen, daß es widersinnig ist, in heute abend usw. die Tageszeit anders aufzufassen als in heute früh und daher groß zu schreiben. Diesem Einwand will der Duden nun offenbar zuvorkommen, indem er auch Früh als Substantiv deutet. Allerdings ist die Früh gar nicht durch ein eigenes Stichwort vertreten, sondern kommt nur idiomatisch gebunden unter die Frühe vor: in der Früh. Die Frühe wiederum kommt hier nicht in Betracht: heute Frühe gibt es nicht. Vielleicht erklärt sich daher, daß heute Früh nur fakultativ ("auch") möglich sein soll, anders als all die obligatorischen Großschreibungen der anderen Tageszeiten. Im amtlichen Regelwerk gibt es dafür keine Begründung. Die Dudenredaktion hat es auch versäumt, für Dienstag früh usw. die notwendige Folgerung zu ziehen, daß hier zumindest auch Dienstagfrüh (wie Dienstagabend) vorgesehen werden muß. (Zufällig findet man dieses Versäumnis schon im Mustereintrag auf dem vorderen Einbanddeckel.)
Aus der Neuregel, daß man nach Belieben auch Ja sagen schreiben könne (obwohl der Grund dieser Großschreibung schwer einzusehen ist), hat die Redaktion wahrscheinlich zu Recht gefolgert, daß nun alle Partikeln in diesem Zusammenhang auch groß geschrieben werden dürfen: Hallo rufen, du musst Danke sagen, ich möchte Danke schön sagen, Bitte sagen (aber nicht Bitte schön?), Ja sagen, Ach und Weh schreien, Pieps sagen usw. - In diesem Bereich wartet die Reform bekanntlich mit vielen unvorhersagbaren Neuschreibungen auf, zum Beispiel: aus Schwarz Weiß machen (bisher aus schwarz weiß machen), jenseits von gut und böse (bisher jenseits von Gut und Böse). Was damit leichter werden soll, ist unerfindlich.
Die Schreibweise Justizium ("Gerichtsstillstand") mit z wegen Justiz ist absurd, weil darin -stitium (zu lat. stare) steckt, ebenso wie in Solstitium. Der vielbelachte Spinnefeind ist wieder gestrichen, aber das grammatisch ebenso falsche jemandem Todfeind sein ist hinzugekommen, weil die Reformer um Gerhard Augst nicht zugeben wollen, daß sie sich mit jdm. Feind/Freund sein geirrt haben. leicht behindert fehlt immer noch, obwohl es im amtlichen Wörterverzeichnis ausdrücklich angeführt ist. Neu hinzugekommen ist rein weiß. Beim Paukenschlägel (bisher Paukenschlegel) ist jetzt nur die Umlautschreibung zulässig, ganz gleich, wie mancher es aussprechen mag. (Dabei ist die Unterscheidung von langem ä und e durchaus noch standardgemäß.) Zu lang gestreckt: Hier muß auch Zusammenschreibung vorgesehen werden, denn das Adjektiv wird als ganzes gesteigert: Er erscheint noch langgestreckter als die vorher besprochenen Arten (Grzimeks Tierleben Bd. 5, S. 169); die kleinste Art ist etwas langgestreckter (ebd. S. 263).
"Maß, bes. bayr. auch Mass; 2 Mass Bier": Hier bekommen die süddeutschen Kritiker also doch noch recht.

10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

1 von 5 Sternen

Der DUDEN verstößt immer noch gegen die Grammatik!

1. September 2000. Rezensentin/Rezensent: Dr. Wolfgang Scheuermann

Vor wenigen Jahren hätte man es noch für undenkbar gehalten: grammatisch falsches Deutsch im Duden! Ein solches Buch hätte der Dudenverlag zurückgezogen. Und jetzt bringt er Regalmeter um Regalmeter teuren Schrott daher - Schrott in ausgesprochen ansehnlicher Verkleidung zwar - aber diese Verkleidung ist unabdingbar, um das völlig Unhaltbare des Inhalts zu kaschieren. Jetzt ist also als weiteres fesches Schrottstück der Rechtschreibduden neu aufgelegt worden. Ihm ist nun buchstäblich gar nichts mehr heilig - er setzt sich über alle Regeln hinweg. 1. Über die eigenen: Die 21. Dudenauflage muß man, wenn man der 22. entsprechend schreiben möchte, wohl entsorgen - die Zahl einschneidender Veränderungen ist beträchtlich, z.B. "wiederherstellen", "wiedersehen". (Aber zum Trost für die 21. Auflage: Der 22. wird es nicht besser ergehen - auch sie wird in Kürze Makulatur sein!) 2. Über die amtlichen Regeln: Das "wieder entdeckte" Wort "schwerbehindert" ist zwar geradezu unverzichtbar, amtlich ist aber nur "schwer behindert". 3. Über die Grammatik: "wie Recht der Präsident hat", "es tut Not", "mir tut es Leid" - es ist unfaßbar, daß derart eklatante (und überhaupt nicht diskutierbare) Fehler es in eine zweite Dudenauflage geschafft haben. Wenn Schüler begriffen haben, was ein Adverb ist, aber diese Fehlschreibungen anwenden sollen, werden sie fürchten müssen, demnächst von ihren Mathematiklehrern zu erfahren, eine "amtliche" Reform habe festgelegt, 1 + 1 sei 3. Warum denn nicht? Es läßt sich doch sicher irgendwie lehren! Und: "Reformen tun Not!" Oder?

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

1 von 5 Sternen

Unerwünscht

31. August 2000. Rezensentin/Rezensent: (sgsalzburg@cs.com) aus Dänischenhagen, Deutschland

Die Dudenleute beobachten und verzeichnen nach eigenem Anspruch den allgemeinen Schreibgebrauch. In ihrem neuen Werk registrieren sie jeden lauteren anglophonen Furz, aber wie 90 Prozent der Bevölkerung schreiben, der wirkliche Schreibgebrauch, interessiert nicht: Schreibgebrauch ist das, was die Kultusminister beschließen. In den tückischen Klippen der Anglizismen kann der Duden noch einige kärgliche Flächen abweiden, die den „Gämsen" der Rechtschreibkommission schlecht zugänglich ist - weil sie weder gelenkig genug im Deutschen sind (tut mir Leid!) noch im Englischen ( Newage, Stan-dingo-vations!). Nun hat der Dudenverlag sein Erzeugnis nicht nur auf Neuschreib, sondern auch auf Neusprech umgestellt: Boygroup, Girlie, downloaden und highlighten. Der Duden „erlaubt" auch, deutsch zu konjugieren: „gehighlightet" - aber warum nicht in der Volksetümologie der Reformer zu schreiben, die hier ausnahmsweise angebracht wäre: „geheileitet" oder „heigeleitet"? Wozu haben wir eigentlich eine Rechtschreibreform, wenn jetzt auf die deutsche Rechtschreibung noch das englische Orthographiechaos draufgesattelt wird? Sollten wir nicht doch besser auf die „neue" Rechtschreibung verzichten und uns der Pflege unserer Sprache widmen, wie es die Mehrheit der Bevölkerung wünscht? Island könnte unser Vorbild sein, aber der Duft der großen weiten Welt führt unsere Trendsetter, die ihre Nase kaum vom Boden heben, immer nur nach Amerika. Ich werde mir den neuen Duden auf keinen Fall kaufen. Das ist der Ausstieg aus anständigem Deutsch.

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

1 von 5 Sternen

Nicht-amtliche Rechtschreibung

31. August 2000. Rezensentin/Rezensent: Gerd Thieme <gerdthieme@web.de> aus Freiburg

Nun gibt es also eine dritte Rechtschreibung. Neben der bewährten Einheitsschreibung, die von der überwiegenden Mehrheit bevorzugt wird, und einer Amtsorthographie, die zum Auswendiglernen von unsystematischen Wörterlisten zwingt und von niemandem befolgt wird, erfindet der Duden wieder etwas Neues, verstößt diametral gegen die Amtsorthographie und gibt auch nicht wieder, wie Zeitungen (die benutzen Hausorthographiem wie im 19. Jahrhundert) oder Hinz und Kunz (überwiegend traditionell) schreiben. Schlichtweg überflüssig, dieses Machwerk.

1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:

5 von 5 Sternen

Wegweisend

28. August 2000. Rezensentin/Rezensent: Martin Bürlimann bue@ionos.ch aus Zürich, Schweiz

Der Papst brauchte 500 Jahre bis er zugeben konnte, dass der Jupiter Monde hat. Viele Leute brauchen wohl ähnlich lange um zu sehen, dass die Rechtschreibereform gut, nötig, sinnvoll und gelungen ist.

Jetzt darf man Stilleben und Stillleben unterscheiden. Platzieren schreibt sich mit "tz" weil es von "Platz" kommt - etc. Mathematische Kommaregeln ohne Spielraum sind durch Prinzipien ersetzt.

Der Widerstand gegen die Reform ist schon fast erschreckend. Wie schreiben bitteschön die Gegner nun "Kickboard fahren"? "autofahren" zusammen und klein, "Rad fahren" auseinander und gross. Warum??? Früher musste man ALLES auswendig lernen, jetzt gelten Prinzipien. Der Reichtum der Sprache bleibt erhalten und die Möglichkeiten im Alltag und in der Literatur sind sogar gestiegen.