Bund für vereinfachte rechtschreibung (BVR)

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autor

Hachmeister, Lutz


titel

Nervöse Zone.

untertitel

Politik und Journalismus in der Berliner Republik.


verlag

DVA

ort

München

datum

5. 2007

isbn

978-3-421-04228-6

umfang, ausstattung

288 seiten, broschur


verlagstext

Die Elite der deutschen Meinungsmacher

Die Wortführer im gegenwärtigen deutschen Journalismus sind verunsichert, seit hergebrachte Ideologien nichts mehr taugen und ihr Publikum flüchtig ist. In letzter Zeit behandelt die publizistische Elite mit Vorliebe nationalpolitische und neureligiöse Themen – eine konservative Wende, die in ihrer Heftigkeit verblüffend ist. Lutz Hachmeister analysiert den publizistischen Wandel von den alten Bonner Zeiten zur Berliner Medienrepublik und beschreibt den neuen »Wohlstandsjournalismus«. Er untersucht, wie Politiker auf die schwankenden Stimmungen der journalistischen Elite reagieren – bis hin zur fundamentalen Medienkritik des SPD-Kanzlers Gerhard Schröder. Zugleich erforscht Hachmeister das Berufsbild des Elite-Journalisten und zeigt, wie sich dessen gesellschaftliche Position im Laufe der Jahre und Jahrzehnte verändert hat – zuletzt durch den Siegeszug des Boulevards und der Online-Medien. Seine Studie bietet Orientierung in den aktuellen Gefechten um die gesellschaftliche Deutungsmacht.

  • Eine präzise Studie über die konservative Wende im deutschen Journalismus
  • Grundlegende Analyse des Verhältnisses von Politik und Medien in der Bundesrepublik – von der Kanzlerdemokratie Adenauers bis zum »Medienkanzler« Schröder und Kanzlerin Angela Merkel
  • Fundierte Beschreibung der publizistischen Elite im Land und ihrer schwankenden Positionen

fundstellen

seite: 56

begann in Deutschland mit der Auseinandersetzung um die Rechtschreibreform. Paradoxerweise wurde dieser Comic einer „Reform“ zugleich als Muster für alle verkorksten, überfl …

seite: 57

Rechtschreibung unter Vorsitz des ehemaligen bayerischen Kultusministers Hans Zehetmair folgen. Die Rechtschreibreform hatte bis dahin bereits ...

speziellen Gebrauch ihrer Redakteure und Mitarbeiter. Im August 2004 kam es in Sachen Rechtschreibreform zur Kriegserklärung der Elitejournalisten gegen die Politiker …

Zeitung folgen und zur klassischen Rechtschreibung“ zurückkehren. Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust sprach von „staatlich verordneter Legasthenie“. Es war vermutlich …

seite: 58

„Die Politik verschwindet aus dem Parlament“. Der „Putsch bei der Rechtschreibreform“ zeige, dass Journalisten „von Beobachtern zu Akteuren der Politik würden“. Man …

seite: 212

gern unerwartete strategische Allianzen. Die Fronde gegen die Rechtschreibreform wurde bereits erwähnt, anschließend lancierte Schirrmacher mit Spiegel-Chef …


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Rolf Landolt, 2007-7-14